Mit e.planning optimieren wir unseren strategischen Zielnetz-Planungsprozess deutlich. Die Energiewende verändert die Versorgungsaufgaben für die Verteilnetze ständig – in dieser volatilen Situation erleichtert die szenario- und KPI-basierte Netzbewertung die Zielnetzplanung spürbar. Wir können nun sukzessive unsere Netzplanungen überprüfen und anpassen und wissen, wo eine Aktualisierung der Zielnetzplanung am dringendsten notwendig ist. Der Clou: Die Zielnetze können anhand einheitlicher Kriterien bewertet werden, wodurch auch die Qualität unserer Zielnetzplanung messbar wird. So verbessern wir die Planungseffizienz erheblich und sparen gleichzeitig Kosten. Somit kann die Software unseren Asset-Management-Prozess gemäß ISO 55000 effektiv unterstützen.
Strategische Zielnetzplanung für Hoch- und Mittelspannungsnetze
Szenarien abbilden, Netze berechnen und bewerten, Hotspots erkennen und Maßnahmen gezielt planen – in einer durchgängigen webbasierten Anwendung.
Wenn Zielnetzplanung komplexer wird, braucht es einen durchgängigen Planungsprozess
Die Energiewende verändert Lasten, Einspeisungen und damit die zukünftige Versorgungsaufgabe. Gleichzeitig müssen Netzbereiche vergleichbar bewertet, Engpässe frühzeitig erkannt und Investitionen nachvollziehbar priorisiert werden.
- Die zukünftige Versorgungsaufgabe ist mit Unsicherheit verbunden.Szenarien für Lasten und Einspeisungen strukturiert abbilden, anpassen und vergleichen.
- Große Netzportfolios lassen sich nur schwer vergleichbar bewerten.Netze anhand elektrischer Berechnungen und individueller Kennzahlen systematisch bewerten und priorisieren.
- Handlungsbedarfe müssen frühzeitig und nachvollziehbar erkannt werden.Hotspots und kritische Netzbereiche automatisch identifizieren und transparent visualisieren.
- Maßnahmen und Varianten müssen hinsichtlich ihrer Wirkung bewertet werden.Netzmaßnahmen planen, ihre Auswirkungen erneut berechnen und Varianten miteinander vergleichen.
Von der zukünftigen Versorgungsaufgabe zum belastbaren Zielnetz
Szenarien abbilden
Zukünftige Entwicklungen von Lasten und Einspeisungen importieren, bearbeiten und für unterschiedliche Zeitpunkte und Annahmen abbilden.
Was e.planning in der Zielnetzplanung verändert
Planungsbedarf gezielt priorisieren
Netze mit besonders hohem Handlungs- oder Überplanungsbedarf frühzeitig erkennen.
Planungsqualität erhöhen
Szenarien, Netzberechnungen und Maßnahmen nach einheitlichen Kriterien bewerten.
Entscheidungen nachvollziehbar machen
Kennzahlen, Berechnungsergebnisse und Maßnahmen transparent miteinander verknüpfen.
Planung durchgängig digitalisieren
Szenarien, Berechnungen, Analysen und Maßnahmen in einer gemeinsamen Anwendung bearbeiten.
Planung einfacher zugänglich machen
KI-Unterstützung erleichtert die Arbeit mit komplexen Netz-, Szenario- und Planungsdaten. Sie hilft bei der Navigation durch die Anwendung, beantwortet individuellen Informationsbedarf und unterstützt zunehmend den Planungsworkflow.
Intelligente Navigation
Die passende Ansicht, Analyse oder Funktion schneller finden und gezielt durch komplexe Planungsdaten navigieren.
Daten in natürlicher Sprache erschließen
Fragen zu Netz-, Szenario- und Planungsergebnissen stellen und benötigte Informationen gezielt abrufen.
Assistierte Planungsworkflows
Wiederkehrende Analyse- und Planungsschritte werden zunehmend durch KI unterstützt und teilautomatisiert.
KI unterstützt den Planungsprozess. Berechnung, Methodik und fachliche Entscheidungen bleiben transparent und kontrollierbar.
Netzbetreiber setzen auf e.planning
Netzplanung braucht Daten- und Asset-Transparenz
Häufige Fragen zu e.planning
e.planning ist auf die strategische Zielnetzplanung größerer Verteilnetze ausgerichtet und unterstützt insbesondere Hoch- und Mittelspannungsnetze. Die Anwendung eignet sich sowohl für die Bewertung einzelner Netze als auch für große Netzportfolios, bei denen Planungsbedarfe systematisch priorisiert werden müssen.
Die Netzberechnung ist ein Bestandteil von e.planning, aber nicht der gesamte Prozess. e.planning verbindet Szenariomanagement, Netzberechnung, Netzranking, Hotspot-Analyse und Maßnahmenplanung. Dadurch können zukünftige Versorgungsaufgaben nicht nur berechnet, sondern in einen durchgängigen strategischen Planungsprozess überführt werden.
Grundlage sind rechenfähige Netzdaten sowie Szenarien für zukünftige Lasten und Einspeisungen. Ergänzend können unternehmensspezifische Planungs- und Betriebsgrundsätze, Assetinformationen, Kennzahlen und weitere relevante Datenquellen berücksichtigt werden. Die konkrete Anbindung richtet sich nach der vorhandenen Systemlandschaft.
CIM und CGMES können als standardisierte Datenbasis für Netzdaten und deren Weiterverwendung dienen. Dadurch lassen sich Daten aus unterschiedlichen Systemen konsistent integrieren und für e.planning bereitstellen. Bei Bedarf unterstützen CIM Consulting und CIM-Suite bei Mapping, Integration und Datenqualität.
Ja. Kennzahlen, Bewertungskriterien und Planungsregeln können auf die Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers zugeschnitten werden. Dadurch kann e.planning bestehende Planungsmethoden digital abbilden, anstatt einen starren Standardprozess vorzugeben.
Aus identifizierten Hotspots können geeignete Maßnahmen entwickelt werden. Anschließend wird das veränderte Netz erneut berechnet und bewertet. Auf diese Weise lassen sich Varianten hinsichtlich ihrer technischen Wirkung vergleichen und geeignete Maßnahmen priorisieren.
e.planning adressiert primär die strategische Zielnetzplanung. Es unterstützt dabei, Handlungsbedarfe zu erkennen, Maßnahmen zu entwickeln und Zielnetze zu bewerten. Eine nachgelagerte Detail-, Genehmigungs- oder Ausführungsplanung kann weiterhin in dafür vorgesehenen Fachsystemen erfolgen.
Lassen Sie uns über Ihre Zielnetzplanung sprechen
Ob erste Orientierung oder konkreter Planungsprozess: Wir zeigen Ihnen gerne, wie e.planning Ihre Szenariobetrachtung, Netzbewertung und Maßnahmenplanung unterstützen kann.